Newsletter Ausbildung Ausgabe 2

Evonik macht die Ausbildung Digital

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Evonik setzt seine Digitalisierungsstrategie konsequent um. Dazu vernetzt der Konzern Ausbildungs- und Arbeitswelt und qualifiziert seine Nachwuchskräfte für die Bewältigung künftiger Herausforderungen. „Wir bauen die Vorreiterrolle von Evonik bei der Digitalisierung in der chemischen Industrie weiter aus und leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik. „Das Lernen selbst durchläuft eine tiefgreifende Änderung. Die bisherige Trennung zwischen Theorie und Praxis verschwindet immer mehr. Diese Entwicklung wollen wir als Chance für modernes Lernen aktiv nutzen.“


Welche Pumpe setze ich für welchen Zweck sinnvollerweise ein? Wie finde ich die richtige Dichtung für Flanschverbindungen? Derartige Fragen müssen die fast 2.000 Auszubildenden bei Evonik in ihren Abschlussprüfungen beantworten. Im neuen Ausbildungsjahr erhalten sie nun digital Zugriff auf über 10.000 Prüfungsfragen und –antworten sowie auf hunderte speziell aufbereitete interaktive Lernmedien, mit denen sie betriebliche Arbeitsabläufe virtuell nachvollziehen können. Den Nachwuchskräften wird so praxisnah individuelles Lernen ermöglicht – unabhängig vom Lernort, der Lernzeit und dem Lehrplan der Berufsschulen. Zusätzlich können die Auszubildenden mit der Evonik-Learning-App spielerisch lernen. Um diese Angebote uneingeschränkt nutzen zu können, stellt Evonik allen Auszubildenden des Jahrgangs 2017 ein Tablet zur Verfügung.

Diese werden auch den neuen Wegen der Kommunikation gerecht. „Bisher konnten nur höchstens 30 Prozent der Auszubildenden an ihrem betrieblichen Arbeitsplatz auf einen Computer zugreifen. Von jetzt an erreichen wir nicht nur alle über eine dienstliche E-Mail-Adresse, insgesamt wird sich die Kommunikation zwischen Ausbilder und Auszubildendem ändern“, so Dr. Hans Jürgen Metternich, Leiter Ausbildung Nord. Nicht zuletzt erleichtert die Technik auch das organisatorische Handling einer so großen Gruppe. Beispielsweise können die Auszubildenden ab dem neuen Jahr, wie der Rest der Evonik-Mitarbeiter, ihre Arbeitszeit elektronisch erfassen und eine App erleichtert die Krankmeldung.

Aber auch im Berufsleben nach der Ausbildung erwarten den Nachwuchs neue Technologien. Deshalb prüft Evonik gemeinsam mit anderen großen Chemieunternehmen aktuell den Ausbildungsrahmenplan für den Beruf des Chemikanten. „Die Gespräche mit Verbänden, Gewerkschaften und den Bildungsministerium laufen und wir planen zum neuen Ausbildungsjahr 2018 eine spezielle Wahlqualifikation anbieten zu können“, so Metternich, „Digitalisierung und vernetzte Produktion. Als Chemie müssen wir weiter vorne dabei sein.“

Evonik hat auf dem Gebiet der Digitalisierung 100 Millionen Euro bereitgestellt, mit denen das Unternehmen seine Position in der digitalen Welt weiter stärken will. Der Fokus liegt dabei auf neuen Geschäftsmodellen, Lösungen und Services für Kunden und der Qualifizierung der Mitarbeiter. Technology & Infrastructure positioniert sich dabei mit einer umfassenden digitalen Agenda als digitales Rückgrat des Konzerns.