SEEC Award Newsletter Ausgabe 2

Verlagerung statt Verschwendung

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Gerd Labinsky aus dem Bereich Logistiksicherheit von Technology & Infrastructure sowie Paolo Indiano und Martin Lepping aus dem Logistikeinkauf wurden für ihr Projekt „Von der Verschwendung zur Verlagerung“ mit dem SEEC Best Practice Award, einem Evonik-internen Innovation Award, ausgezeichnet. Dieses ermöglicht Evonik die Einsparung von Kosten für Antirutsch-Materialien, da die Zuständigkeit auf die Spediteure übertragen wird.


SEEC steht für Simplification (mehr Zeit für das Wesentliche), Excellence (Spitzenpositionen in allen Bereichen), Empowerment (Stärkung der Organisation) und Cooperation (Partnerschaftliche Weiterentwicklung).


All dies hat das Projektteam mit seinem Konzept zur Mitführung von Antirutschmatten durch den Spediteur erreicht.
Ladungen müssen so verstaut und gesichert werden, dass sie auch bei plötzlichen Brems- und Ausweichmanövern nicht verrutschen. Die dafür notwendigen Antirutschmatten stellte Evonik bisher, als einziges großes deutsches Chemieunternehmen, seinen Spediteuren kostenlos zur Verfügung. Obwohl eine Mehrfachnutzung möglich ist, wurden immer neue Antirutschmatten ausgegeben.

Nach einer Übergangszeit stellt Evonik seit dem 1. Januar 2017 diese Antirutschmatten nicht mehr bereit, sondern überträgt die Zuständigkeit an die Spediteure.

„Wir beschreiben genau, welche Voraussetzungen geeignete Antirutschmatten erfüllen müssen. Werden diese Vorgaben nicht eingehalten, werden Fahrzeuge auch abgelehnt und erhalten einen Eintrag in unserer Fehlerdatenbank“, erklärt Robert Schmidkunz, Leiter Logistiksicherheit. „So ist die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften hinsichtlich der Ladungssicherung weiter gewährleistet.“