Erweiterung des Logistiklagers in Weiterstadt


Aktuell entsteht bis Herbst 2017 auf dem Werksgelände von Evonik in Weiterstadt mit rund 3.200 Quadratmeter eine zusätzliche Lagerfläche für die in Darmstadt hergestellten Produkte sowie die benötigten Rohstoffe (Lackrohstoffe und Monomere). Die Investitionssumme beträgt rund 4,2 Millionen Euro.


Seit dem Spatenstich im Juli letzten Jahres hat sich bereits einiges getan. Die Infrastrukturmaßnahmen wurden abgeschlossen und der Rohbau ist weitgehend fertiggestellt. Aktuell werden die letzten Rückhalteflächen betoniert. Bis zur Inbetriebnahme folgen nun die Herstellung der Außenanlagen, Elektro- sowie Bodenmarkierungsarbeiten. 

Aufgrund der Optimierung bei den Erd- und Pflasterarbeiten konnten die Kosten bei den Infrastrukturmaßnahmen gesenkt werden. Eine weitere Kostenreduzierung war das Ergebnis der koordinierten und strukturierten Zusammenarbeit mit dem Partner für Rohbau- und Stahlbau. Daher ist mit deutlich weniger Gesamtkosten zu rechnen. 

„Mit der Erweiterung des Lagers begleiten wir das Wachstum der Produktionsbereiche und können somit Kunden schneller und flexibler beliefern. Die Logistikkette wird verkürzt und dadurch die Sicherheit erhöht. Kapazitätsengpässe bei der Lagerung von Fertigprodukten und Rohstoffen werden verringert“, so Dr. Franz Merath, Leiter Logistik bei Evonik.

 

Bislang musste Evonik die im Werk Darmstadt hergestellten Produkte zum Teil aufgrund fehlender Lagermöglichkeiten extern zwischenlagern. „Durch das zusätzliche Versandlager fällt der Transport-Tourismus zu den Außenlägern künftig weg. Das spart Kosten und erhöht die Sicherheit auf der Straße“, erklärt Dr. Hans-Rolf Lausch, zuständiger Geschäftsführer der Evonik Logistics Services GmbH.

Weiterstadt ist einer von drei Standorten, deren Lagerkapazitäten im Rahmen des sogenannten Projekts LUKE (Lager- und Umschlagskonzept Evonik) erweitert werden. 

In Essen ist eine Umschlagshalle mit vier zusätzliche Verladetoren am bestehenden Hochregallager mit einem optimierten Materialflusskonzept bereits im Februar in Betrieb gegangen. Bis zu 500 Tonnen Verkaufsprodukte können so zusätzlich zur Verladung bereitgestellt werden. 

Zudem haben im Mai im Chemiepark Marl die Bauarbeiten zur Erweiterung eines Lagergebäudes begonnen. Die Investition von 6,7 Millionen Euro umfasst die Ertüchtigung zur Lagerung von giftigen und brennbaren Gefahrstoffen in fester und flüssiger Form mit 1.200 neuen Palettenstellplätzen sowie zusätzlich 1.700 Palettenstellplätzen speziell zur Lagerung entzündlicher Flüssigkeiten. Insgesamt steigt die gesamte Lagerkapazität des Lagergebäudes 3120 nach Projektabschluss auf insgesamt 5.500 Palettenstellplätze.