Innovation

Erfolgreiche Innovationen

Die Innovationspipeline ist bei Evonik gut gefüllt. Damit die neuen Produkte und Verfahren geschützt sind, sichert der Konzern sie mit einer umfassenden Patentstrategie ab.

In der Innovationspipeline steckt ein ausbalancierter Mix: Komplett neue Geschäftsoptionen werden ebenso adressiert wie die Sicherung oder die perspektivische Erweiterung bereits bestehender Geschäfte. Produkt- und Prozessinnovationen stehen ebenso wie Geschäftsmodell und Systeminnovationen im Fokus. Evonik richtet sein Portfolio differenziert an der Geschäftsstrategie der jeweiligen Geschäftseinheiten aus. Aufgrund ihrer strategischen Bedeutung hat das Unternehmen die F&E-Aufwendungen seit 2013 durchschnittlich um 4 Prozent gesteigert. 2017 betrugen die F&E-Aufwendungen 458 Millionen €. Die Steuerung der F&E-Projekte erfolgt über den bei Evonik entwickelten mehrstufigen Prozess Idea-to-Profit, mit dem eine Idee von der systematischen Entwicklung bis zur profitablen Vermarktung begleitet wird.

2017 sind rund 230 Patente neu eingereicht worden. Der Bestand der Patente und Patentanmeldungen lag 2017 insgesamt bei etwa 26.000. Die Kennzahl patentgeschützter Umsatz betrug 52 Prozent vom Konzernumsatz (ohne die Umsätze aus der Erstkonsolidierung der erworbenen Geschäfte). Produktumsätze gelten dann als patentgeschützt, wenn mindestens ein relevantes Schutzrecht weltweit aktiv ist. Im Jahr 2017 erzielte Evonik 10 Prozent des Konzernumsatzes mit Produkten und Anwendungen, die jünger sind als fünf Jahre.